Beltane Biofix – eine kulinarische Weltreise in zwei Schritten

Noch nie war es so einfach, die Faszination der verschiedenen Länderküchen auf den Tisch zu bringen.
Beltane Biofix unterscheidet sich von Vergleichsprodukten ganz erheblich: Nur bei Beltane wird in zwei Schritten gewürzt.

 

Zwei Beutel – Zwei Schritte

1. Würzmischung 1 zum Anbraten- das Geheimnis liegt im kleinen Beutel:

Der Inhalt des kleinen Beutels wird zusammen mit dem Speiseöl erhitzt. Dabei entfalten sich die ätherischen Öle und fettlöslichen Geschmacksträger der Gewürze bei hoher Temperatur. Jedes Gewürz enthält 200 bis 450 Inhaltsstoffe. Die Mehrzahl dieser Stoffe ist fettlöslich und reagiert während des Erhitzens spontan mit den Inhaltsstoffen der anderen Gewürze. In diesem duftenden gewürzten Öl wird angebraten. Dabei dringt die Würzkomposition in die frischen Zutaten ein und verleiht dem Gericht seinen authentischen Charakter.

2. Würzmischung 2 zum Garen- das feine Finish aus dem großen Beutel:

Mit aromatischen Kräutern und Würzmitteln wird beim Ablöschen fein abgerundet. Natürliche glutenfreie Stärken sorgen für die perfekte Konsistenz der Sauce. Innerhalb der restlichen Garzeit verbinden sich die Gewürze und Kräuter optimal mit den frischen Zutaten zu einem vollmundigen, natürlichen Geschmackserlebnis.

 

Beltane Biofix Garantie

Die Produkte sind vegan und laktosefrei. Sie enthalten keinen Hefeextrakt und sind glutenfrei (<20ppm).

 

 

Die Erfindung beschreibt ein Verfahren, wodurch sogenannte Trockene Halbfertiggerichte (Fix für…) nachhaltig verbessert werden.

Herkömmliche Fixprodukte enthalten technisch bedingt gehärtete Fette, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und ggf. weitere Zusatzstoffe. Gustatorisch kommen sie über ein gewisses Mittelmaß nicht hinaus. Aufgrund des industriellen Einheitsgeschmacks können sie in Restaurants und in der Gemeinschaftsverpflegung nur begrenzt verwendet werden.

Unsere Fixprodukte enthalten keinerlei Lebensmittelzusätze, keine gehärteten Fette, keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen und keine modifizierten Stärken. Verfahrensbedingt sind alle Zubereitungen in gehobener Restaurantqualität möglich. Rezepte aus den Trendküchen Indiens, Chinas, Mexikos etc. können ebenso authentisch und in höchster Qualität ausgeführt werden, wie die traditionellen Rezepte Deutschlands und Italiens. Sowohl die Qualität der Zutaten, wie vor allem auch die Qualität der fertigen Speisen entspricht aufwändigen Originalrezepturen, in der Klasse vergleichbar mit der gehobenen Gastronomie oder der ambitionierten Privatküche. Die Zubereitungen eignen sich für die Anwendung Zuhause, in der Gemeinschaftsverpflegung und in Restaurants.

Werden entsprechend zertifizierte Zutaten verwendet, können alle Rezepturen auch entsprechend EG-Öko-Verordnung 2091/92 in kontrolliert biologischer Qualität angeboten werden. Unsere Rezepte und die Zubereitungen sind in einem umfassenden Sinn gesund und entsprechen den Ansprüchen und Empfehlungen einer modernen Ernährungsberatung (vgl. DGE, UGB).

Ätherische Öle und sog. scharf-brennende Stoffe sind Hauptgeschmacksgeber der Gewürze und Kräuter. Sie sind fettlöslich und nur bedingt wasserlöslich. Es liegt daher nahe, manche Gewürze nicht dem Wasser, sondern dem Speiseöl zuzugeben. Im Orient wird seit 5000 Jahren ähnlich gekocht; bestimmte Gewürze werden vor dem Kochen durch Anbraten in Öl aufgeschlossen. Mit unserem Verfahren der zweiphasigen Aufbereitung wurde dieses Küchengeheimnis für westliche Verzehrgewohnheiten optimiert. Unser Verfahren sieht pro Rezeptur zwei Mischungen vor, auf welche die Zutaten entsprechend ihrer thermischen Eigenschaften verteilt werden. Gewürzt wird einmal beim Anbraten mit den hitzebeständigen Gewürzen, dann noch einmal beim Ablöschen mit den hitzeempfindlichen Kräutern und Würzmitteln.

So sprechen wir von einer Wasserphase, die sämtliche Stoffe enthält, welche nicht über 100°C erhitzt werden dürfen. Das sind in der Regel alle empfindlichen Kräuter und Gewürze (wie z.B. Dill oder Paprika), Hefe, Trockengemüse sowie verschiedene Mehle zur Saucenbildung. Zur Ölphase wiederum zählen alle robusten Kräuter und Gewürze (wie z.B. Oregano oder Kümmel). Man kennt den Geschmack von stark erhitztem Oregano auf der Pizza oder Kümmel außen am Brot: Diese Gewürze entfalten ihre Wirkung erst richtig, nachdem sie auf 120 – 160°C erhitzt wurden.

Zur Zubereitung wird die Ölphase mit Speiseöl vermischt und in der Pfanne erhitzt. Sobald die Gewürze ihren Duft verströmen, das heißt sobald sie durch die Temperatur aufgeschlossen worden sind, lösen sich ihre Inhaltsstoffe im Öl – das Öl wird zum Geschmacksträger. Jetzt wird Fleisch oder Gemüse zugegeben und mit dem Öl glasiert. Dabei verteilen sich die Aromen gleichmäßig auf der Oberfläche, Wasser tritt aus und das Öl wird vom Bratgut aufgenommen. So werden beim Anbraten Farbe und Biss optimiert und eine Verbindung zwischen dem Eigengeschmack der frischen Zutaten und unserer Würzmischung hergestellt. Anschließend wird abgelöscht und die Wasserphase eingerührt. Es entstehen in kürzester Zeit Speisen, die in einem umfassenden Sinne gesund sind, hervorragend schmecken und keinerlei unerwünschte oder gar schädliche Zutaten enthalten.

Jedes Gewürz enthält 200 bis 450 Inhaltsstoffe. Die Mehrzahl dieser Stoffe ist fettlöslich und reagiert während des Erhitzens spontan mit den Inhaltsstoffen der anderen Gewürze. Es bildet sich eine unüberschaubar große Anzahl teilweise stabiler, teilweise zerfallender Verbindungen. So entsteht ein vielschichtiges, räumliches Geschmackserlebnis, das wie bei gutem Wein zeitlich versetzt wahrgenommen wird. Geschmacksbilder, die durch die weniger komplexen Industriearomen erzeugt werden, wirken vergleichsweise flach und haben wenig Erlebnischarakter.